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Palatinate    
     
places Edith Stein visited: places with artistical connections to Edith Stein:
         
Bad Bergzabern Bad Bergzabern
baptism church of Edith Stein Edith-Stein-Memorial (ESGD Mitteilungen April 2014)
 
Frankenthal Lambrecht
Kaiserslautern Edith-Stein-Memorial
Landau
Ludwigshafen Landau
Maikammer Edith-Stein-Square
Edith-Stein-Wine
Ludwigshafen
Schifferstadt Schifferstadt
Patron saint for Rectory (Die Rheinpfalz - Nr. 292) Edith-Stein-Statue, St.-Jakobus-Church
Patron saint for Rectory (Tagblatt - 03.12.2013)
Speyer
Schweix Wachenheim
Images of the church and the manse Edith-Stein-Church

 
Speyer  
  Edith-Stein-Guidances (German, English, French)      
Booklet "Traces of Edith Stein in Speyer" (French)
Edith-Stein-Association Germany
Bishops Adress (Dr. Anton Schlembach, 1998)
  Traces of Edith Stein in Speyer      
Edith Stein at the Dominican nuns from St. Magdalena
Prohibition of Edith Stein literature in the cathedral's pavilion

 

Spuren Edith Steins in Speyer
 
"Jedesmal, wenn ich zurückkomme und von weitem die Speyerer Domtürme sehe und das kleine, spitze Türmchen unserer Klosterkirche, dann werde ich ganz unsagbar froh."

Der Brief an einen Freund läßt erkennen, wie sehr Edith Stein mit Speyer verbunden war. Die Domstadt und darüber hinaus die Diözese Speyer spielten eine wichtige Rolle im Leben der Jüdin, Philosophin und Ordensfrau, die am 11. Oktober in Rom von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen wurde.

Am Lichtmeßtag 1922 spendete ihr der Speyerer Bischof Ludwig Sebastian in der Kapelle des Bischofshauses in Speyer das Sakrament der Firmung.
Auf Vermittlung des späteren Generalvikars Joseph Schwind erhielt die ehemalige Assistentin des berühmten Philosophen Edmund Husserl eine Stelle als Lehrerin bei den Dominikanerinnen des Klosters St. Magdalena in Speyer, wo sie ab 1923 am Lehrerinnenseminar und am Lyzeum Deutsch und Geschichte unterrichtete.

In der Domstadt wurde Edith Stein - vor allem durch die intensive Beschäftigung mit Thomas von Aquin - zur eigentlich christlichen Philosophin, die Glaube und Wissenschaft miteinander zu verbinden lernte. Auch wichtige Studien zur Frauenfrage und zur Bildungsthematik entstanden in den Speyerer Jahren.

Die Erinnerung an Edith Stein ist in der Diözese Speyer heute so lebendig wie sonst wohl nirgendwo.
Ein Zentrum ihrer Verehrung ist das Kloster St. Magdalena. Jahr für Jahr besuchen rund 1500 Menschen das in der Speyerer Altstadt gelegene Kloster, um sich in einer Ausstellung über die bedeutende Frau zu informieren. In zwei ehemaligen Klassen zimmern, in denen Edith Stein unterrichtete, haben die Dominikanerinnen Schriften, Briefe, Vorträge und persönliche Aufzeichnungen zusammengetragen.
Fotos dokumentieren den Lebensweg von Breslau bis nach Auschwitz. Zusätzliche Informationen erhalten die Besucher durch ein Tonbild. Das ehemalige Zimmer Edith Steins im Pfortenhaus des Klosters ist zu einem Meditationsraum umgebaut worden.

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